Nahtodforschung Deutschland - Religiöse Erfahrungen und die Psycho(patho)logie der Religionen
RSS

Letzte Einträge

Gruß und einleitende Worte

Kategorien

Diskussion
erstellt von

Mein Blog

Gruß und einleitende Worte

Ich bin gerne bereit, alle Kommentare und - positive oder negative -Kritik zu lesen und zu beantworten. Denn nur die Wahrheit macht frei - und nur der, der sich Kritik stellt, kann sich der Wahrheit nähern und allein so wachsen. Zur Wahrheit gehört aber auch die Liebe zu dem, der noch im Irrtum lebt ...  

18 Kommentare zu Gruß und einleitende Worte:

RSS-Kommentare
Matthias on Donnerstag, 5. Januar 2012 13:29
Lieber Michael, danke für Deine so umfassende Arbeit zu NTE's - sie sind für mich vom Besten, was ich je darüber gelesen habe. Erstaunlich, dass Dein Blog noch keinen Kommentar haben soll. Als Mensch, der bis heute während 35 Jahren unzählige NTE's (mit so ziemlich dem ganzen Katalog von Erlebnissen, den Du aufführst) haben durfte, induziert sowohl durch psychische und physische Extremzustände, als auch später (nach einer Begegnung mit Albert Hofmann) mit Hilfe verschiedener entheogener (dieser Begriff entspricht meinen Erfahrungen weit besser als "halluzinogener") Substanzen. Die Kommunikation solcher Erlebnisse ist und war immer sehr schwierig: Anfangs musste ich einfach zu jedem Menschen von meinem so überraschenden und anhaltenden ersten NTE-Erlebnis sprechen, wobei ich aber noch gar keinen Begriff für dieses hatte! - Ich erntete aber überall nur Mitleid und man gab mir zu spüren, dass ich nun wohl total verrückt geworden sei! So lernte ich eben, darüber zu schweigen, las aber alles, was irgend erreichbar war, um Klarheit über mein Erlebnis zu erlangen. Ich musste mein Leben aus innerster Überzeugung total umstellen: Menschliches wie berufliches Umfeld änderten sich innert kürzester Zeit. Nach 2 Jahren intensivster Forschung psychologischer, spiritueller, okkulter, religiöser usw. Quellen fand ich endlich die Bestätigung, dass ich nicht einfach "durchgedreht" habe, sondern dass die Erfahrung dieses himmlischen Zustands der eigentliche Sinn des Lebens sei: Krishnamurti hiess der Mann, der mir zur Lösung des Rätsels verhalf. Ich ging ziemlich kritisch an eines seiner Gespräche und nach 5 Minuten wusste ich: Er redet genau von dem, was mir passiert war! - Und im gleichen Augenblick realisierte ich auch, dass ich mich nicht mehr in diesem himmlischen Zustand befand: durch das intensive Studium einschlägiger Literatur wurde ich unmerklich wieder in die "Realität" zurückgezogen. Und nun war der Wunsch, diesen Zustand nicht nur intellektuell begriffen zu haben, sondern wieder erleben zu dürfen, unendlich gross. Ich begriff, dass intellektuelle Aktivität selbst über dieses Thema dem Erreichen des himmlischen Zustandes sehr hinderlich sein kann. Kennst Du diesen Antroposophenwitz:? Ein solcher steht erwartungsvoll vor Petrus um zu hören, dass er nun in den Himmel kommen würde, wird aber in die Abteilung "Vorträge über den Himmel" geschickt! Die weiteren Jahre bescherten mir in unregelmässigen Abständen weitere NTE's recht verschiedener Prägung und mit verschiedenen Auslösern. Aber seitdem ich den (sparsamen) Umgang mit Entheogenen lernte, kann ich NTE's fast nach Belieben erreichen. Wobei ich feststellte, dass der spektakuläre Effekt nach und nach verschwindet, je mehr ich mich im "normalen" Bewusstsein auch ständig des so viel umfassenderen "Allbewusstseins" bewusst bin. Ich hoffe, dass immer mehr Menschen solche NTE's haben und diese ernst nehmen, so unglaublich sie erst auch erscheinen mögen. Sie bedeuten mir das Wesentlichste, was man auf Erden erleben kann. Und tragen das grosse Potential in sich, überhaupt erst ein humaner Mensch zu werden. Härzlig Matthias
Auf Kommentar antworten


Gaby on Sonntag, 13. Januar 2013 18:46
Warum schreiben Sie gar nicht's mehr in ihren Block rein??? Lezter und einzieger Eintrag ist vom September 2011 LG.Gaby ;-))
Auf Kommentar antworten


kai on Mittwoch, 23. Januar 2013 13:17
Hallo Herr Schröter Kunhardt Wissen Sie warum die Ergebnisse aus der englischen Aware studie unter Verschluß gehalten werden? Die Studie ist doch schon seit fast zwei Jahren abgeschlossen. Gruß
Auf Kommentar antworten


Joachim on Montag, 3. Juni 2013 14:39
Lieber Herr Schröter-Kunhardt, ich finde Ihre Arbeit und die anderer wichtig und richtig. Ich habe in meiner Kindheit einige Erlebnisse gehabt, die mich bis heute beschäftigen und mich immer noch auf der Suche nach Antworten und der Wahrheit halten. Ich glaube, daß die Beantwortung dieser Fragen nicht nur wichtig für manch einzelnen Menschen ist, sondern für uns Menschen allgemein. Was wäre wenn das Gesetzt von Saat und Ernte ein ganz normaler Bestandteil des Denkens und Handelns von uns Menschen wäre? Was wäre, wenn das Wissen um Karma und Wiedergeburt an unseren Schulen und Universitäten gelehrt würde? Kein Mensch ließe sich noch von Politikern und Industriellen für Kriege gegen andere Menschen missbrauchen. Kein Arbeiter würde in der Fabrik Granaten drehen. Kein Pilot würde in seine Maschine steigen und Pestizide auf die Felder sprühen. Der Mann im Urwald würde die Säge niederlegen und keiner würde billige T-Shirts kaufen für die anderen Menschen mit ihrem Leben bezahlen müssen. Es gäbe keine quälerische Massentierhaltung und kein Mensch würde den anderen ausbeuten und ihn durch seine Gier ins Elend stürzen. Denn jedem wäre bewusst, daß sein Handeln nicht ohne Folgen für ihn selbst bleibt, nicht jetzt und nicht später. LG Joachim
Auf Kommentar antworten
 
Schurmann on Dienstag, 6. August 2013 15:44
Herr Joachim, Sie übertreiben und stellen sich zu einfach vor über die Wirkung des Wissens über das Jenseits. Aber Sie haben recht daß man solches Wissen verbreiten soll, was ich seit Jahren tue, zuletzt auf meiner Homepage http://www.l-schoepfer.de . Dort sind auch NDE erläutert.


kai on Mittwoch, 12. Juni 2013 22:41
Hallo Joachim Genau aus den von dir genannte Gründen werden wir wohl niemals die Wahrheit erfahren.Stell dir mal eine Gesellschaft vor die,nicht mehr konsumiert wie die blöden,die weiß was nach dem Tod kommt,die nicht mehr 12 Stunden am Tag malocht,usw. Das wollen unsere Politiker niemals.Der größte Horror für diese Herren ist eine wissende Gesellschaft. An die Ergebnisse der Aware Studie aus England glaube ich schon jetzt nicht mehr.
Auf Kommentar antworten


Patricia on Mittwoch, 10. Juli 2013 18:59
Kurzer Check um zu sehen, ob Herr Schröter-Kunhardt diesen Blog noch verfolgt.. (?), bevor ich etwas schreibe....
Auf Kommentar antworten
 
Michael Schröter-Kunhardt on Donnerstag, 11. Juli 2013 21:10
Selbstverständlich beantworte ich Fragen, zu denen ich inhaltlich etwas sagen kann.


kai on Donnerstag, 11. Juli 2013 12:18
Nein,das macht er leider nicht mehr.
Auf Kommentar antworten


M.Schröter-Kunhardt on Donnerstag, 11. Juli 2013 21:34
Alle Nahtoderfahrungen - und deren Interpreten und Propheten - ersetzen nicht das Engagement für die Wahrheit, die Gerechtigkeit und die Liebe hier und heute vor meiner Tür. Darum haben Sie recht: Wer weiß (UND GLAUBT), daß alle unsere Taten und Gedanken Folgen haben, wird sein Leben massiv (ohne NDEs) verändern - was aber trotz der entsprechenden 2000 Jahre alten Lehre Jesu nur selten der Fall ist. Wer aber den Paradies-/Heil-/Licht-Versprechen-für-alle der (oft selbsternannten) NDE-Propheten glaubt und das "Fegefeuer" ignoriert, wiegt sich im trügerischer Sicherheit - und wird damit gerade von den NDE-Heilsverkündern betrogen (s. auch Punkt 6 meiner homepage)
Auf Kommentar antworten


Beate on Freitag, 20. September 2013 01:46
Sagen Sie mal, was spricht denn dagegen, wenn die christliche Kernbotschaft, die Ihnen doch am Herzen zu liegen scheint, über den Zugang der NTE und ohne die traditionellen Codes der gewachsenen Religionen vermittelt wird, so daß sie nun endlich wieder auch solche Menschen ansprechen kann, für die eben diese Religionen, ihre Sprechweise und Vorstellungswelt unglaubwürdig geworden sind? Das ist nun mal ein Phänomen der Moderne, das breit um sich gegriffen hat, und das hat auch seine Gründe. Da bringt es nichts, sich trotzig dagegen zu stemmen. Wichtig ist doch nicht die Form, in die eine Botschaft gegossen wird, sondern die Botschaft selbst! Mir ist nicht klar, warum Sie dieses Potential nicht freudig begrüßen. Natürlich haben Sie recht, daß es zu einfach ist, bei beliebiger Lebensführung am Ende einen umstandslosen Übergang in ein Paradies zu erwarten. Die traditionellen Fegefeuer- und Höllenvorstellungen sind aber auch nicht hilfreicher und letztlich erkennbar nur Versuche, schwer Begreifliches und Beschreibbares bildhaft auszudrücken. Wer damit nichts anfangen kann oder Schwierigkeiten damit hat, wie wir das nach unserer üblichen Denkweise verstehen und innerhalb dieser Logik auch verstehen müssen, dem kann man mit den sehr viel differenzierteren Beschreibungen und Erläuterungen, die gerade im NTE-Bereich doch auch angeboten werden, durchaus zu neuen Einsichten verhelfen. Nur weil immer wieder darauf hingewiesen wird, daß die Gesamtstimmung bei NTEn oft positiv und liebevoll ist, so daß man keine Angst zu haben braucht, weil man vielleicht im Leben Fehler gemacht hat (wie es ja unvermeidlich und letztlich auch Zweck der Übung ist), heißt das ja nicht, daß man einfach so in ein unverdientes Paradies rutscht. Im übrigen gibt es doch auch Arbeiten über negative NTEn, die ja keineswegs ignoriert werden. Nur wird von denen eben viel seltener berichtet - was immer das bedeuten mag. Angst, sei es nun Todesangst oder Angst vor der Hölle oder dem Fegefeuer (ein urchristlicher Gedanke, haha!), ist aber ohnehin ein schlechter Ratgeber, auch und gerade wenn es um geistiges und seelisches Wachstum und um Reifungsprozesse geht. Ganz offensichtlich sind solche traditionellen Kategorien und Denkweise ja auch reichlich unpassend, wenn man schon aus NTEn und verwandten Erlebnissen (etwa in mystischer Ekstase, Meditation etc.) Schlüsse ziehen will. Begriffe wie "Fegefeuer" katapultieren einen aber automatisch emotional zurück ins Mittelalter, und daß sich intelligente Menschen heutzutage dagegen wehren, das muß Sie nicht wundern. Ich finde in diesem Zusammenhang nach wie vor Lorimers Buch (trotz aller Schwächen, die man aus geisteswissenschaftlicher Sicht erkennen kann) dazu sehr einleuchtend und hilfreich - wobei ich nicht beurteilen kann, was er sonst und mittlerweile so treibt. Aber wenn man sein Buch zur "Ethik der Nahtodeserfahrungen" durchliest, die Beschreibungen, Schlußfolgerungen und gedanklichen Verknüpfungen verfolgt und selbst durchdenkt, dann wird einem klar, daß es nicht um Strafe und Vergeltung und Zu-Gericht-Sitzen geht. Auch nicht darum, daß bei der Annahme von Reinkarnation jeder sich sein Schicksal selbst zuzuschreiben hat und man sich deshalb gleichgültig abwenden kann. Stattdessen scheint es tatsächlich um das Säen und Ernten zu gehen, das zu dem führen kann, was wir als temporäre Grausamkeiten erleben, aber letztlich eben nicht auf dieser Stufe stehenbleibt, sondern in einen insgesamt wirklich humanen Rahmen eingebettet ist, in dem es um Lern- und Reifungsprozesse geht und am Ende doch jeder gut aufgehoben ist und sich eben nicht fürchten muß. Das erscheint uns als Widerspruch, aber wir sind ja auch in den Begrenzungen dieses Lebens gefangen, und man kann nicht erwarten, daß wir übergeordnete Zusammenhänge voll durchschauen. NTEn und vergleichbare Erlebnisse scheinen kleine Gucklöcher zu sein, durch die wir Fetzchen aus dem Panorama wahrnehmen und auf dieses soweit zurückschließen können, wie das auf Basis von Fetzchen eben möglich ist. Mir scheint jedenfalls, die durch solche Gucklöcher scheinende positive Perspektive ist ein Geschenk, das keineswegs dazu führen soll und muß, daß man sich zurücklehnt und weitermacht wie bisher, aber den heutigen Menschen dennoch viel mehr Seelenfrieden bieten kann, als das unser materialistisches Weltbild oder die traditionellen Religionen könnten. Ich kann jedenfalls den Eindruck, den Sie zu haben scheinen, nicht bestätigen: Positive Schilderungen von NTEn führen keineswegs dazu, daß man meint, man werde schon nach dem Tod ins Paradies kommen, egal, wie man sich vorher verhält. Jedenfalls ist das nicht der Effekt, der sich einstellt, wenn man sich mehr als oberflächlich damit beschäftigt. Also keine Sorge! Für Menschen gibt es stärkere und besser funktionierende Antriebkräfte als die Furcht - das gilt auch für die Furcht vor den traditionellen Drohungen der Religionen.
Auf Kommentar antworten


Michael Schröter-Kunhardt on Samstag, 12. Oktober 2013 11:38
Nahtoderfahrungen sind kein Ersatz für die Hochreligionen, die sie vielmehr als Teil ihrer Jenseitslehre schon aufgenommen haben. Tatsächlich liegt die Bedeutung bzw. der Gehalt von Nahtodeserfahrungen weit unter der/dem der Lehre Jesu. Diese ist keinesfalls unglaubwürdig geworden, sondern enthält – wie auch schon in ihrer Vorform, der zehn Gebote – alle wesentlichen Konzepte seelisch gesunden Lebens und einer Lösung aller Probleme dieser Welt durch Einhalten einfachster Regeln/Gebote. Gerade die Fegefeuer-oder Höllenkonzepte, über die ich auch eine Veröffentlichung gemacht und auf meine homepage zum Herunterladen (unter Punkt IV) eingestellt habe, erweisen sich als sehr wertvoll: Sie spiegeln das tagtägliche Erleben vieler Menschen wieder, die sich ihrer falschen Handlungen und ihres falschen Lebens bewußt werden und zutiefst unter den Folgen leiden, was erst dann zu einer Läuterung, Umkehr und Veränderung führt. Angst vor den Folgen falschen Lebens – und damit Angst vor einem Fegefeuer – würde unendlich viel falsches Leben mit allen seinen Folgen (Leid) ersparen. In der Psychotherapie nennt man diese gesunde Angst „aversive Dekonditionierung“: Diese versucht, bei den vielen geld-, macht- und sexgierigen empathielosen Psychopathen dieser Welt, die keine Angst mehr vor den Folgen riskanten Lebens haben und für die meisten Kriege, Morde, Vergewaltigungen, Diebstähle und Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, fehlende bzw. verlorengegangene Hemmungen ihres Verhaltens durch den Wiederaufbau von Scham, Angst vor den Konsequenzen und damit Empathie wiederherzustellen. Die Lehre Jesu ist auf diesem Gebiet die wertvollste aller Hochreligionen, da sie Scham und Hemmungen pflegt, diese aber gleichzeitig unter das höchste Gebot der Nächstenliebe stellt und ihnen so ihren möglichen pathogenen Charakter neurotischer Angst nimmt. Das Fegefeuer der Folgen falschen Verhaltens ist also durchaus nicht „mittelalterlich“, sondern Bestandteil jeder Psychotherapie und jedes Täter-Opfer-Ausgleichs. Die Millionen menschlichen Opfer von Kriegen , geld- und machtgieriger, religiöser oder sexualisierter Gewalt als notwendigen Bestandteil einer sinnvollen menschlichen Entwicklungsnotwendigkeit zu bezeichnen, ist hahnebüchen und ein weiterer Mißbrauch der Opfer, zu denen wohl die Mehrzahl aller Menschen dieser Welt zählen. Wie zum Beispiel sowohl an der Staatsfinanzen-zerstörenden Geldgier von Bankern wie auch an der heutigen Toleranz eines faschistoiden Islam, der jährlich weltweit ca. 100000 Christen tötet, zu sehen, hat sich die Welt trotz dieser Menschenopfer seelischer Psychopathologie bisher keinesfalls ausreichend weiterentwickelt; auch jahrhundertelang auftretende Nahtoderfahrungen haben hier keine entscheidende Besserung der Welt herbeigeführt. Allein die Einhaltung der so einfachen zehn Gebote, die Jesus nicht aufgehoben hat, und die Einhaltung des Liebesgebots Jesu wird die Welt entscheidend verbessern – aber ohne Ihre Einhaltung wird sich selbst bei weiterer Bekanntheit von Nahtoderfahrungen am Leid der Welt nichts wesentlich ändern. Letzteres zeigt sich geradezu beispielhaft in der unter Punkt 6) dargestellten Machtpolitik selbsternannter (esoterischer) "Sterbeforscher" und Laien-Interpreten von Nahtoderfahrungen wie dem sog. "Netzwerk Nah-Toderfahrung", deren Mitglieder die "Deutungshoheit" von Nah-Todeserfahrungen für sich reklamieren und Andersdenkende wie mich nicht nur ignorieren oder totschweigen (um ihre Macht zu behalten), sondern auch noch mit Rundschreiben öffentlich denunzieren (und meine Publikationen ohne Quellenangabe für ihre eigenen Veröffentlichungen verwenden) ...
Auf Kommentar antworten


petra on Mittwoch, 22. Oktober 2014 20:17
Werter Herr Doktor Schröter-Kunhardt, habe ihnen heute eine email gesendet, diese Sie mir bestimmt beantworten werden.Was mich in diesen Blog beschäftigt was haben Nahtoderfahrungen mit Glauben zu tun, ich bin Konfessionslos und hatte auch dieses Erlebnis. Mich interessiert wie gefährlich ist so ein Nahtod und wie wird er ausgelöst.
Auf Kommentar antworten
 
G.W.Bush on Donnerstag, 23. April 2015 19:15
@Petra: Wie ein Nahtod ausgelöst wird, kann man überall nachlesen. Gefährlich ist er nicht, da er nur ein Nahtod ist. Mit Religion und Glauben hat er auch nichts zu tun, da es nicht der echte Tod ist, sondern nur eine Vorstufe. Er weisst aber auf ein Jenseits hin, oder das der Mensch ohne den Körper weiter existiert. Der Nahtod ist aber eigentlich ein abgekautes Thema, da außer dem obigen nicht mehr rauszuholen ist. Zudem wird er auch von den Esoterikern mißbraucht, in dem Sinne, als ob es wie der echte Tod ist und alle Menschen in den Himmel kommen. Das ist aber nicht der Fall. Himmel und Hölle existieren dennoch, und haben damit nichts zu tun !


Hans Reuter on Montag, 26. September 2016 22:54
Lieber Dr. Schröter-Kunhardt. Ihre Ausführungen über den Islam sind höchst interessant. Man sollte aber bedenken, dass wir auch in unserer eigenen Religion, welche wir Christentum nennen, getäuscht werden. Dies betrifft in höchsten Masse die Umklammerung des alten Testamentes mit dem neuen Testament und hier insbesondere die Lehre Jesu betreffend. Eine zentrale Forderung Jesu war keinen neuen Wein (seine Lehre) in alte Schläuche zu füllen, also Jesu wollte seine Lehre rein erhalten. Mit diesem Argument trat schon Marcion im Jahre 144/n.Chr. vor die Gemeinde in Rom und wurde mit seichtem Geschwätz fortgeschickt. Der Spitzentheologe Adolf von Harnack hat eine sehr lesenswerte Arbeit mit dem Titel "Das Evangelium vom fremden Gott" über Marcion geschrieben. Die Marcioniten wurden dann, wie später die Albigenser und Waldenser deswegen hingemordet, weil sie das "Verbrechen" begangen hatten dieser Forderung Jesu zu folgen. Wenn Jesu zu Anfang seiner wunderschönen Bergpredigt sagt, "zu den Alten wurde gesagt, ich aber sage euch.... geht dies in die gleiche Richtung. Schaut man sich dann das alte Testament etwas genauer an, wird diese Täuschung sehr offensichtlich. Denn die zur Heiligkeit erhobene Grausamkeit Jahwes ist schlicht gesagt für den echten Christen eine Zumutung. Man muss Jahwe die Grausamkeit als Wesensmerkmal konstatieren, was der Lehre Jesu diametral entgegensteht. Wenn Jesu sagt, liebet Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst, die sei das ganze Gesetz und alle Propheten, ist diese Forderung bei Jahwe unmöglich, es sei man ist in seinem eigenen Wesen selbst grausam. Der Theologe Friedrich Delitzsch, der sich eingehend mit dem alten Testament auseinandersetzt hat dies in seinem Buch "Die grosse Tüuschung" richtig erkannt wenn er die Vereinerleihung Jahwe=Gott als Täuschung bezeichnet und den Christen davor warnt nicht unfreiwillig zum Zionswächter zu werden. Delitzsch liefert viele Details und zeigt auf zu was Jahwe alles anstiftet. Eine weitere hervorragende Arbeit ist die von Prof.Dr.Dr. Hermann Schneider "Kultur und Denken der Babylonier und Juden". Prof Schneider liefert hier eine in mühseliger Kleinarbeit gefertigte Rekonstruktion der Jahwe Religion, welche ich an dieser Stelle nur ganz kurz anreissen kann. So war Jahwe in seinem Ursprung nichts anderes als der Stammesgott einer Räuberbande. In seinen Anfängen wird er in Form einer Schlange verehrt. Sein eigentlicher Name ist Jahuh, dies ist nach Prof. Schneider der Schlagenname. Im Laufe der Entwicklung wird Jahuh Stadtgott, dann Gott einer Bodenfläche und später Gott eines kleinen Reiches. Er ist in Babylon nur einer unter mehreren Göttern. Im Laufe dieser Entwicklung wird er seiner Schlangengestalt entkleidet und vermenschlicht. Seine Priester heissen seitdem Leviten=Söhne der Schlange. Diese Leviten installieren seinen Gegenpol in Form des Leviathan. Prof. Schneider beschreibt auch einem Tempel Jahuhs in welchem er als Gussform dargestellt wurde. Schneider gibt sogar die genauen Masse an. Dies habe man später zu verbergen versucht, was aber nicht ganz gelungen sei. An die Stelle dieser Gussform treten dann die Säulen mit der Orisflamme. Schneider führt weiter aus, dass der Liebling Jahuhs der Brudermörder Salomon (richtig Selomon) auch der Ishtar (hebr. Ashera) huldigte. Das werde von Theologen bestritten ist für ihn als Wissenschaftler aber Fakt. Wir haben es also hier keinesfalls mit einem Monotheismus zu tun sondern mit einer Monolatrie, einem Nationalgott und keinesfalls Gott im Sinne Jesu. So erwähnt Schneider weiter einen Stamm in Syrien, welche ebenfalls den Schlagennamen tragen. So kommt Prof. Schneider zu Ergebniss, dass es sich bei der Schlange am Baum der Erkenntnis höchstwahrscheinlich um Jahuh selbst handelt. Prof Schneider kommt dann auch zu dem klaren Schuss, dass Jesus das klassische Judentum auflöst und ihm die Liebe entgegenstellt. Eine bemerkenswerte Arbeit ist auch die des kanadischen Forschers R.M. Kerr welcher eine Arbeit über den Moloch schreibt und ausführt, dass es sich bei Moloch nicht, wie in der Bibel dargestellt, um eine eigenständige Gottheit handele sondern um ein Opfersystem, quasi einen Terminus Technicus für Menschen und insbesondere Kinderopfer. Diese seien auch Jahwe dargebracht worden, sogar recht lange bis kurz vor die Zeit des Exils. Man habe dann später aus Moloch eine eigene Gottheit gemacht um mit Jahwe dagegen polemisieren zu können. Der gleiche Forscher Kerr berichtet aber auch, dass der Koran nicht, wie angenommen, auf der arabischen Halbinsel entstanden sei, sondern aus Ostsyrien stamme. Dies ist eine interessante Information, insbesondere unter dem Aspekt welchen Prof. Schneider ausführt. Ich vermute, dass es sich bei Allah, entstammt dem Elohimbegriff, um nichts anderes als eine Zweitvariante Jahuhs handelt, denn beide System haben grosse Gemeinsamkeiten und die Grausamkeit ist ihnen allemal gemein. Auch das Argument, Jahwe habe die Ausrottung anderer Völker wegen des dort geüber Götzendienstes befohlen entbehrt jeder Stichhaltigkeit, denn spiritistisch-nekromantischen Anweisungen sind mit denen anderer babylonischer Götter identisch und ausserdem lässt sich Jahwe während seiner Entwicklung mit allen Attributen babylonischer Gottheiten ausstatten. Ich vermute in dieser grausamen Opferei, welche an vielen Stellen der Welt betrieben wurde, wie z.B. in Aegypten, den Hauptgrund, dass man im Altertum nur die Unterwelten (griech. Hades) kannte.
Auf Kommentar antworten


Hans Reuter on Dienstag, 15. August 2017 17:30
Lieber Dr. Schröter-Kunhardt Möchte Ihnen noch einige Ergänzungen nachliefern. Was den Koran betrifft sei nur kurz erwähnt, dass dort an 137 Stellen Mose erwähnt wird und Allah gegen die bundesbrüchigen Juden wettert. Damit ist natürlich jener Teil der Juden gemeint welche Jesu folgten. Alleine schon bei dem Begriff Bund sollte man nachdenklich werden, denn seit alters her wurden sogn. Bünde immer mit einem Anderen (Teufel) geschlossen. Mit Gott kann man keinen Bund schliessen, zu ihm kann man sich nur hin entwickeln. Der Wort Sünde entstammt dem Begriff absondern, dies muss aktiv rückgängig gemacht werden. Der von mir erwähnte Theologe Friedrich Delitzsch hält eine solche Parteilichkeit eines allgerechten Urschöpfers für unwürdig. Zu den 10 Geboten ist noch anzumerken, dass diese ihre biblische Orginalität einbüssen, wenn man weis, dass schon tausende Jahre vor den Hebräern, insbesondere bei den Sumerern in Südbabylonien, solche Verhaltensweisen eine Selbstverständlichkeit waren und dort anscheinend keiner besonderen Offenbarung durch Blitz und Donner bedurften. Und ganz im Gegensatz zum alttestamentlichen Denken, hatte dort die Frau eine Ehrenstellung neben dem Mann. Delitzsch erwähnt schon, dass Jahwe/Jahu seinem Mose zwar diese Gebote erteilt, mal ist es Elohimhandschrift, mal von Mose selbst geschrieben aber quasi in einem Atemzug die völlige Ausrottung anderer Völker befielt, einschliesslich kleiner Kinder und des Viehs oder sogar zu Mord und Totschlag innerhalb des eigenen Volkes aufruft. Der von mir schon erwähnte Wissenschaftler Prof.Dr.Dr. Hermann Schneider bezeichnet Jahuh als einen barbarischen Gott, gegen welchen selbst ein babylonischer Marduk noch milde wirkt, von welchem Jahuh Anteile übernimmt. Was die Worte Jesu betrifft sollte Sie auch die Arbeit des Pfarrers und aramäisch Experten Dr. Günther Schwarz kennen. Schwarz hat in mehr als 30 jähriger Tätigkeit die griechischen Texte in die Muttersprache Jesu, ins aramäische rückübersetzt, und zweigt auf, dass Jesus oftmals das Gegenteil von dem sagt was wir in der Bibel lesen. Beispiel: "Denket nicht, ich sei gekommen, Frieden zu bringen" (Matth.10,34) Rückübersetzter Text: "Nicht kam ich auf die Erde, um Unheil zu bringen, sondern ich kam auf die Erde, um Heil zu bringen!" Also genau das Gegenteil von dem, was bislang als richtig galt und das im völligen Gegensatz zum Geiste der Lehre Jesu steht. Oder "wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seien Vater, Mutter, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht Jünger sein." (Luk. 14,26) dies ist schon deswegen absurd weil Jesus sagt liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Rückübersetzung: "Wenn jemand zu mir kommt und nicht zurücksetzt sein eigenes Selbst, ist es unmöglich, dass er mein Jünger ist." Schwarz zeigt noch viele weitere Stellen auf. Die Lehre Jesu ist meiner Ansicht und Erfahrung nach das Best was wir haben. Und wenn mich jemand fragt welche Religion die richtige sei, würde ich kurz und bündig antworten keine und ausschliesslich die für jeden verständliche und theologiefreie Lehre Jesu empfehlen. Es geht um nichts anderes als die Entwicklung eines liebevollen menschlichen Herzens, also das, was man als menschliche Tugenden bezeichnet.
Auf Kommentar antworten


Vigano on Dienstag, 22. August 2017 03:22
Just want to say your article is as amazing. The clarity to your put up is just nice and i can think you're a professional in this subject. Well along with your permission allow me to snatch your RSS feed to stay updated with approaching post. Thank you 1,000,000 and please keep up the gratifying work.
Auf Kommentar antworten


vigrx on Dienstag, 5. Dezember 2017 16:57
Great site!
Auf Kommentar antworten

Kommentar hinzufügen

Ihr Name:
E-Mail-Adresse: (Erforderlich)
Homepage:
Kommentar:
Machen Sie Ihren Text größer, fett, italic und mehr mit HTML-Tags. Wir zeigen Ihnen wie.
Post Comment
Homepage
zur Verfügung gestellt
von Vistaprint